Wieder zu Hause

Seit über zwei Woche sind wir nun wieder in Stendal, seid dem 03.Oktober wieder in Deutschland und am 24.09. aus Russland ausgereist. Eigentlich alles keine langen Zeiträume, trotzdem ist schon wieder so viel passiert, wir haben neue Menschen kennengelernt(also sogar welche die noch gar nicht ganz auf dieser Welt waren als wir losgefahren sind!) und viele alte und lang vermisste wieder getroffen.

Aber fangen wir von hinten an. Mit der Entscheidung nicht wieder in das Projekt einzusteigen, sondern bei Costjas (der Bekannte bei dem wir auch das Auto geparkt hatten) Hausbau etwas mitzuhelfen waren wir ganz zufrieden. Denn als wir nochmal bei den alten Baustellen vorbeischauten, war hier schon einiges zugewachsen oder verrottet.

Aber der Wunsch bald wieder zu Hause zu sein, wurde vor allem bei Frede immer stärker.

Vorab bekamen wir aber noch mal ein bisschen Dorfleben mit und wer Lust hat sich einen Eindruck zu verschaffen, kann ja auch mal in diese Doku (auf russisch, aber die Bilder sind auch spannend) schauen: https://youtu.be/9YwJ6KSdQho oder auch den ganzen Youtube Channel: https://www.youtube.com/user/umonkey/

So fuhren wir vormittags am 24.September los und neben der Freude war da doch auch leichter Wehmut, ein Stück Leichtigkeit und Freiheit zurückzulassen.

Der vielleicht 19 jährige Grenzbeamte wagte es dann an der Grenze sogar über einen Kommentar von Eugen zu schmunzeln und freimütig zu berichten, dass er auch aus Sibirien kommt. Um dann wieder ganz ernst zu gucken. In nur ca. 1 Stunde waren wir dann tatsächlich wieder auf europäischem Boden. Unsere Vermutung war das keine/r so richtig Lust hatte sich das vollgepackte Auto zu genau anzusehen.

Lettland und Litauen zogen förmlich an uns vorbei. Neben sehr schönen Pausenplätzen und recht entspannten Übernachtungsmöglichkeiten hatten wir beide mit Magenproblemen zu tun und waren in Vilnius leider hauptsächlich mit der Suche nach einer Apotheke beschäftigt.

In den wunderbaren Masuren angekommen machten wir einen Pausentag der total erholsam war, abgesehen von dem Angler der rotzte und fluchte was das Zeug hielt ohne Rücksicht auf Uhrzeit (ab ca. 4:30h früh) oder dünne Zeltwände.

Dann konnten wir noch kurz vor der deutschen Grenze viele Freundinnen, Freunde und neu kennengelernte Menschen in den Arm nehmen und mit diesen vier nasse, abenteuerliche, unterhaltsame und Baumstammreiche Tage auf der Pliszka verbringen.

Nachdem auch diese mit nur kleinen Verletzungen (Eugen; einige Schrammen an Armen und Beinen damit Frede nicht allzu nass wird und Frede mit vielen Insektenstichen auf der Stirn) überstanden waren ging es Richtung Weimar und Bremen.

Es war total schön die Familie wieder in die Arme zu schließen. Zu sehen wie groß alle inzwischen geworden waren und zu spielen, erzählen und speisen wie immer. Auch das überraschen gelang uns in einigen Fällen meisterlich.

Nicht ohne Motivation ging es dann Richtung Stendal, wo auch Familie und Freundesmenschen uns begegneten und uns ein Wiederankommen erleichterten. Neben Bau- und Masterplänen gab es einen Schnupfen und die Erkenntnis wie schnell einen Zeitdruck und Terminplanung wieder einnehmen können. Aber auch die Kraft eines förmlich zeitlosen Sommers, da man unendlich viel Zeit hatte, steckt noch in den Knochen und geht hoffentlich nicht so schnell verloren.

Vielen Dank für das Lesen unserer Beiträge und das Anschauen der Bilder und somit irgendwie das Begleiten auf unserer Reise. Falls es noch Fragen gibt, ihr mal in eine ähnliche Richtung wollt oder so, dann schreibt uns gern.

Paka Paka

Eugen und Frede

1 comment on “Wieder zu HauseAdd yours →

  1. na dann auf in den wunderschönen Alltaach, Ihr Beeden!

    Ist schön, mit Euren Bildern mal kurz in den Sommer zurückzutauchen.

    Bodo und Co.

    Wir haben jetzt einen neuen Hahn, der heißt Nr. 3, weil er inzwischen der Dritte in der Reihe ist. Riese, unser Zwerghahn, hat sich leider unangemeldet verabschiedet, vermutlich im Maul eines Marders. Riese hat seine Freiheit voll genossen und nachts immer in der Fichte in 4 m Höhe gepennt und da hat ihn wohl jemand auf Futtersuche überrascht. Jedenfalls haben wir jetzt einen recht großen Hahn aus Südthüringen, über Franzis Tier-Vermittlung.

    Viele Grüße und bis bald mal wieder.

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